MSV-Ringer nehmen erfolgreich Revanche in Apolda

am .

Mit einem 14:12 Auswärtssieg bei der Kampfgemeinschaft Apolda/Sömmerda hat sich unsere Männermannschaft für die im Hinkampf erlittenen Heimniederlage erfolgreich revanchiert.. In der Festhalle der Apoldaer Vereinsbrauerei wurden rund 300 Zuschauer erneut Zeugen eines Ringkampfspektakels und sorgten für eine eindrucksvolle wie stimmungsvolle Kulisse.

Mann des Abends auf Seiten der Magdeburger war Nico Günther, der sich im Duell der Superschweren erneut mit dem ehemaligen Erstligaringer und Auswahlringer Toni Bernhardt auseinandersetzen musste. Im Hinkampf noch ohne jede Chance, zeigte sich Nico wie verwandelt. Zu Gute kam ihm dabei der rückrundenbedingte Wechsel der Stilart vom freien zum klassischen Ringkampf. Am Ende einer wahren Ringschlacht, bei der Nico den Thüringer Koloss zweimal mit einer Wurftechnik überraschen konnte, hatte der MSV-Athlet mit 10:9 Wertungspunkten die Nase hauchdünn vorn. Trainer Thomas Dybiona: „Ich freue mich für Nico, dass er sein immenses Potential nun auch endlich abrufen konnte. Dieser Wahnsinnskampf sollte ihm jetzt für die kommenden Aufgaben genug Selbstvertrauen gegeben haben.“ Einen weiteren Grundstein für den Magdeburger Erfolg legte der Superleichte Martin Rößner. Martin traf mit Schaladwi Sokujew ebenfalls auf seinen Kontrahenten vom Hinkampf, dem er dort noch unterlegen war. Doch dieses Mal fand Martin gut in den Kampf und kam nach sechs kräftezehrenden und hochspannenden Kampfminuten zu einen 14:10 Punktsieg. Als dann Sebastian Ecklebe seinen Gegner Michael Krebs durch seinen unermüdlichen Vorwärtsgang förmlich zermürbte und vorzeitig durch technische Überlegenheit siegte, führten wir mit 7:0 nach Mannschaftspunkten. Doch dann punkteten die Gastgeber. Trotz guter Leistungen mussten Same Mansouri, Mihail Babaian, Eric Richter und Walerie Syrissov Niederlagen hinnehmen. Da aber Jan Rothenburg in seinem Saisondebüt gegen Ronny Jurke einen starken 11:2 Punktsieg erkämpfte und der in dieser Saison bisher ungeschlagene MSV-Ringer Matthias Jahn gegen Moritz Wagenknecht aufgrund dessen Aufgabe vier Mannschaftspunkte einfuhr, war der vielumjubelte Erfolg in der Fremde letztlich unter Dach und Fach.

Trainer Thomas Dybiona: „Mit diesem Sieg setzen wir ein deutliches Ausrufezeichen und sind wieder im Rennen um Gruppenplatz zwei. Wir wollen diesen Auftrieb jetzt für die anstehenden Aufgaben nutzen und gegen Eisleben nachlegen.“ Das Magdeburger Publikum kann sich deswegen schon jetzt auf den nächsten Samstag freuen, wenn die Vertretung der Lutherstadt um 19:00 Uhr zu Gast in der Sporthalle Sudenburg ist.