MSV lässt Mansfeldern keine Chance

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Der MSV 90 hat in der Ringer-Landesliga den KAV Eisleben II mit 30:4 besiegt und sich auf den zweiten Tabellenplatz der Südstaffel geschoben. Die Magdeburger zündeten ein kämpferisches Feuerwerk der Extraklasse und drängten dadurch die Lutherstädter in die Statistenrolle. Lediglich ein Duell ging an die Gäste, alle anderen Kämpfe des Abends dominierten unsere Athleten.

So auch Thomas Ferchland und Eduard Hochhalter, die in ihren bisherigen vier Saisonkämpfen noch ungeschlagen sind. Eduard Hochhalter kann zusätzlich für sich reklamieren, bisher noch keinen einzigen Wertungspunkt abgegeben zu haben. Dabei machte es ihm dieses Mal der Gast aus Eisleben schwer, denn der hatte nur Schadensbegrenzung im Kopf und entzog sich dem Duell sichtlich. Am Ende siegte Eddi ungefährdet mit 4:0 nach Punkten und entwickelt sich mehr und mehr zu einem Publikumsliebling. Trainer Thomas Dybiona: „Eddi ist technisch vielseitig, kann Klassisch und Freistil ringen. Zudem ist er trainingsfleißig und ein bescheidener Typ. Er ist deshalb nach so kurzer Zeit bereits unheimlich wertvoll für uns geworden. Als Mensch und als Sportler“. Den sympathischen Niedersachsen hatte es wegen des Studiums nach Magdeburg verschlagen. Seit dieser Zeit trainiert er beim MSV und ringt nunmehr auch seine erste Landesliga-Saison für die Landeshauptstädter. Genauso wie Juri Baron, der seinen Gegner mit technischer Überlegenheit von der Matte schickte. Das gelang auch Hannes Vetter und Thomas Ferchland, die ihren Kontrahenten ebenfalls und zum Teil mit sehenswerten Techniken noch vor Ablauf der Kampfzeit auspunkteten. Die Schultersiege von Same Mansouri, Mathias Jahn und Christian Schurig unterstrichen unsere Dominanz an dem Kampfabend eindrucksvoll und sorgten dafür, dass wir noch mit dem Staffelsieg liebäugeln dürfen. Dieser ist dann möglich, wenn alle Kämpfe der nun beginnenden Rückrunde gewonnen werden.

„Mit den aktuellen Leistungen und dem gegenwärtigen Kader ist dies kein Ding der Unmöglichkeit“, so Trainer Thomas Dybiona, der mit seinen Schützlingen in zwei Wochen bei den Mattenfüchsen in Merseburg antreten muss und auch darauf hofft, dass Eric Richter, der sich in seinem Duell gegen den Eisleber Breitschuh verletzte, dann wieder genesen ist.