Punkteteilung in Salzgitter

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Die Ringer des Magdeburger SV haben mit einem 9:9 gegen die Wettkampfgemeinschaft Salzgitter/Nienburg/Wernigerode ihren Tabellenführung verteidigt. Voraus gingen diesem Ergebnis spannende und zum Teil äußerst knappe Einzelkämpfe. In der Gewichtsklasse bis 57 kg rang Martin Rößner gegen Erik Palmer. In einem spannenden Kampf erzielten beide Kämpfer immer wieder Wertungen, am Ende stand ein 9:8 für den Heimkämpfer zu Buche.

Bei den Superschweren traf im klassischen Stil Youngster Kevin Nohr auf den erfahrenen Christian Schurig. Schurig spielte zwar seine Erfahrungen aus, aber Nohr gelang jeweils Sekunden vor dem Ende beider Kampfrunde mit zwei behrerzten Aktionen wichtige Wertungen. Die so knapp gehaltenen 5:7-Punktniederlage des Magdeburges bedeutete somit nur einen Mannschaftspunkt für die WKG.

In der Gewichtsklasse bis 61 kg kämpfte Stefan Müller in dem für ihn nicht gewohnten klassischen Stil gegen Nicat Mammadov. Beide Kämpfer schenkten sich nichts, am Ende entschieden zwei Wertungspunkte zugunsten des S alzgitterers. Im darauffolgenden Kampf bis 98 kg stand dann „Mister Zuvelässsig“ Sebastian Ecklebe im freien Stil gegen Kevin Koch auf der Matte. Ecklebe, der in der laufenden Saison bisher alle seine Gegner vorzeitig duschen geschickt hatte, rang seinen Gegner schwindlig und siegte noch in der ersten Kampfrunde durch technische Überlegenheit. Trotz nur dieses einen, aber dafür hoch erzielten Sieges, führten die Magdeburger so mit 4:3 Mannschaftspunkten.

In der Gewichtsklasse bis 66 kg rang Kevin Brinkman im freien Stil gegen Omid Keshraw. Brinkmann muste jedoch anerkennen, dass seinem Gegener an diesem Tag einfach nicht beizukommen war. In der zweite Kampfrunde konnte er den Magdeburger durch technische Überlegenheit besiegen. In der Gewichtsklasse bis 86 kg traf Michael Kraska auf Mathias Jahn. In einem ausgeglichenem Kampf konnte Kraska jedoch die entscheidende Wertung erzielen und mit seinem 2:0-Punktsieg einen weiteren Punkt für das Mannschaftskonto beisteuern.

Anschließend stellte sich Mike Brauer, der kurzfristig ins Team eingesprungen war und im Limit bis 71 kg auch noch eine Gewichtsklasse höher antrat, gegen Thomas Dyck. Brauer machte seine Sache gut und lieferte dem favorisierte Salzgitterer harte Gegenwehr. Am Ende stand eine 2:8 Punktniederlage zu Buche. Vor dem abschließenden Duell lag die Kampfgemeinschaft in der Gesamtwertung nun mit 9:5 vorn. Im letzten Kampf musste für die Magdeburger deshalb unbedingt noch ein Sieg mit der Höchstpunktzahl her, denn nur so war noch das Unentschieden zu schaffen. Diese schwere Bürde musste der letzte Kämpfer der Magdeburger, Thomas Ferchland, auf sich nehmen. Der 76-kg-Mann ging von Beginn an hochkonzentriert in zu Werke und holte Punkt für Punkt. Mit hochklassigen Techniken und einer bemerkenswerten konditionellen Leistung rang er seinen keinesfalls zweitklassigen Gegner nieder und sorgte nach 4:33 Minuten Kampfzeit mit seinem 18:2-Sieg, der zugleich technischen Überlegeneheit bedeutete, für großen Jubel bei den Magdeburgern.

Das Trainergespann Heller/Dybiona gab sich nach dem Mannschaftskampf erleichtert: „Wir haben letztlich nur drei der acht Kämpfe gewonnen. Mit dem Unentschieden können und müssen wir zufrieden sein.“