MSV 90 bei German Masters erfolgreichster Verein Deutschlands

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Die Männer des MSV 90 haben bei den German Masters in Waldkirch im Breisgau drei Titel, vier zweite und einen dritten Platz errungen. Die German Masters sind die offiziellen Deutschen Meisterschaften des Deutschen Ringerbundes in der Altersklasse ab 35 Jahren und wurden sowohl im freien Stil als auch im klassischen Stil ausgerichtet.

Sportler aus 97 Vereinen nahmen an diesen Meisterschaften teil und machten diese Meisterschaften damit zu einem wahren Mammut-Turnier, was über zwei volle Wettkampftage ging. Am Ende mit einem grandiosen Ergebnis für die Elbestädter, deren Abschneiden in der Mannschaftswertung zum ersten Platz führte und der MSV 90 damit der erfolgreichste Verein der diesjährigen Titelkämpfe ist.

Den Titel des Deutschen Meisters konnten Marco Gebhardt, Sebastian Ecklebe und Mario Ladewig erringen. Freistilspezialist Gebhard, im Limit bis 78 kg startend, benötigte dafür drei Siege, die er allesamt gegen starke Konkurrenz holte. Sebastian Ecklebe präsentierte sich in herausragender Form und sicherte sich den Meister- Titel mit vier klaren Siegen gegen eine chancenlose Konkurrenz in der Gewichtsklasse bis 88 kg im freien Stil. Auch Mario Ladewig gewann Gold. Der Magdeburger hatte für das Limit bis 62 kg zuvor noch sieben Kilo Gewicht „abgekocht“ und zeigte in seinen zwei Kämpfen eine enorme Energieleistung, die jeweils mit technischer Überlegenheit endeten und am Ende Gold bedeuteten. Darüber hinaus startete Ladewig auch noch im freien Stil, wo er sich zudem noch die Bronzemedaille sicherte. Ebenfalls in beiden Stilarten trat Mike Brauer an, für den Magdeburger sprangen nach jeweils zwei Kämpfen in jeder Stilart die Silbermedaille heraus. Eine weitere Silbermedaille ging Evelyn Patcharazov, der nach zwei Siegen in der Vorrunde beim Kampf um Gold nach souveräner Führung noch eine unglückliche Niederlage hinnehmen musste. Dem größten Starterfeld des gesamten Turniers musste sich Michael Kraska in der Gewichtsklasse bis 88kg im griechisch römischen Stil stellen. Kraska schaffte nach drei hart umkämpften Siegen am Ende den Gruppensieg und stand im Finale dem Freiburger Lokalmatador und mehrfachen deutschen Meister Voijtech Bendekt gegenüber. In einem hochklassigen und ausgeglichenen Duell musste er sich am Ende knapp 1:2 nach Punkten geschlagen gegeben und wurde ebenfalls Deutscher Vizemeister.