Griechisch-Römische MDM - Abdulla Daudov holt Vizemeistertitel

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Im sächsischen Plauen fanden die diesjährigen Mitteldeutschen Meisterschaften der Jugend C und D im klassischen Ringkampf statt. Am Start waren die besten Nachwuchsathleten aus insgesamt acht Bundesländern. Der Magdeburger SV 90 war mit drei talentierten Jugendlichen in der ungeliebten Stilart auf der Matte vertreten, erkämpfte einen Vizemeistertitel und einen fünften Platz.

Bester Lemsdorfer war Abdulla Daudov, der in der Klasse bis 31 kg der Jugend C nach zwei vorzeitigen Siegen mit technischer Überlegenheit über Helge Langguth aus Apolda und Sten Bauer aus Demmin das Finale erreichte. Im Finale ging es dann gegen den Klassisch- Spezialisten Nick Löffler aus Thalheim hart zur Sache. In der ersten Kampfrunde hatte der MSV- Ringer seinen Kontrahenten in der Brücke, der Gong verhinderte jedoch den möglichen Schultersieg und die Runde ging knapp an seinen Gegner. Nach Ablauf einer starken zweiten Runde stand es remis, doch auf Grund der letzten Wertung ging auch diese an den Gegner. Denkbar knapp rutschte er damit am Titelgewinn vorbei und holte sich wie bereits vor zwei Wochen im Freistil den Vizemeistertitel. Nach der ersten Enttäuschung überwog aber dann doch die Freude über die nun bereits sechste erkämpfte Medaille bei einer Mitteldeutschen Meisterschaft.

In der Jugend D kämpfte Robert Schröder in der mit 13 Sportlern stark besetzten Gewichtsklasse bis 31 kg. Nach einem Schultersieg über Friedrich Sandner aus Markneukirchen verlor er gegen Felix Franke aus Gelenau knapp nach Punkten. In der dritten Kampfrunde gewann er dann gegen seinen Vereinskameraden Witas Behrendt mit einem Schultersieg. In Runde vier ging es dann hart zur Sache, mit einem Sieg wäre noch der Einzug ins Finale möglich gewesen. Auch er hatte seinen Gegner Cedric Hofmann aus Chemnitz kurz in der Brückenlage, verpasste jedoch die Titelchance nach einer kurzen Unaufmerksamkeit und verlor gegen den späteren Meister noch auf Schultern. Damit stand er im Kampf um Platz fünf, den er gegen Eric Hoffmann aus Gelenau mit einem schnellen Schultersieg gewann und damit Fünfter wurde. Mit einer Niederlage gegen Felix Franke (Gelenau) und einem Sieg über Felix Dost (Gelenau) startete Witas Behrendt in das Turnier, bevor er nach der Niederlage gegen seinen Vereinskameraden Robert Schröder vorzeitig ausschied und am Ende auf dem siebenten Rang landete.