Vierter Platz bei den Deutschen Meisterschaften für Jule Zander

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{phocagallery view=category|categoryid=83|imageid=3738|float=left|detail=5|displayname=0|displaydownload=0|displaybuttons=0} Am Wochenende fanden im brandenburgischen Frankfurt / Oder die Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend im Freistilringen statt. Insgesamt 124 junge Ringerinnen aus 62 Vereinen der Bundesrepublik kämpften dort um die Meistertitel. Vom Magdeburger SV 90 war die diesjährige Landesmeisterin Jule Zander in der Klasse bis 38 kg am Start. Für die zwölfjährige Ringerin, die bereits zahlreiche Titel bei Landesmeisterschaften und Mitteldeutschen Meisterschaften gesammelt hat, ging damit ein Traum in Erfüllung. Erstmals konnte sie an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen, war allerdings mit ihrem Geburtsdatum (31.12.) die mit Abstand jüngste Teilnehmerin der weiblichen Jugend (Jahrgang 1995 bis 1999). Währe sie nur einen Tag später geboren, hätte sie auf ihre erste Meisterschaftsteilnahme noch ein Jahr warten müssen. Mit ausgezeichneten kämpferischen Leistungen bestritt sie ihre fünf Kämpfe auf der Matte, belegte in dem erlesenen Teilnehmerfeld bei ihrem Meisterschaftsdebüt den hervorragenden vierten Rang.

Im ersten Kampf gewann sie gegen Lina Dussin vom KSV Witten nach nur 50 Sekunden mit einem vorzeitigen Schultersieg, legte damit einen Start nach Maß hin. Gegen Pia Schäfer vom KSV Hemsbach (Nordbaden) gelang ihr dann nach gewonnener erster Kampfrunde in Runde zwei nach 1,05 Minuten mit einem weiteren Schultersieg die nächste Überraschung. Im folgenden Duell zeigte sie wieder eine starke Leistung, musste sich aber der physisch starken Nadine Schweter vom KSV Unterelchingen (Württemberg) am Ende nach Punkten beugen. Gegen die Deutsche Meisterin des Vorjahres Annika Wendle aus Südbaden, die auch diesmal den Titel holte, war dann doch der Altersunterschied zu erkennen. Trotz gutem Kampf gab sie zwei Kampfrunden nach Punkten ab und musste der Favoritin den Sieg überlassen. Im letzten Kampf gegen die Sportschülerin Amy Zech vom RSV Hansa Frankfurt / Oder ging es dann um Bronze. Auch hier kämpfte die junge MSV- Athletin stark, kam jedoch nach einer unglücklichen Situation in die Brückenlage, aus der sie sich nicht mehr befreien konnte und verlor auf Schultern. Trotz der Freude über die hervorragende Platzierung bei ihrer ersten Meisterschaftsteilnahme spielte ein wenig Wehmut über die verpasste Medaille mit, jedoch kann sie noch vier Jahre in der weiblichen Jugend ringen und bei einer weiteren guten sportlichen Entwicklung noch viel erreichen.

Mit ihrem vierten Platz ist Jule zusammen mit Julia Kreutz (Artern ebenfalls 4.Platz 65kg) auch gleichzeitig die erfolgreichste Sportlerin aus Sachsen-Anhalt. Weitere Platzierungen der Starterinnen aus unserem Land: Jenny Krenkel (Braunsbedra, 70kg - 5.Platz), Maria Denk (Nebra, 46kg - 6.Platz) und Franziska Göbel (Artern, 56kg - 7.Platz).

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