MDM: Jule Zander wird Vizemeisterin – Bronze für Abdulla Daudov

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{phocagallery view=category|categoryid=65|imageid=2848|float=left|detail=5|displayname=0|displaydownload=0|displaybuttons=0} In der Arena Leipzig fanden die diesjährigen offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der Jugend C , D und weiblichen Jugend im Freistilringen statt. Für den acht- bis zwölfjährigen Ringernachwuchs, für den es noch keine Deutschen Meisterschaften gibt, waren diese Meisterschaften der Wettkampfhöhepunkt des Jahres. Am Start waren die besten Ringer aus allen neuen Bundesländern, sowie Vertretungen aus Niedersachsen, Bayern und Baden- Württemberg.

Rund 300 Teilnehmer aus neun Bundesländern kämpften auf den fünf Wettkampfmatten um die begehrten Titel und zeigten schon ein beachtliches ringerisches Können. Für den Magdeburger SV 90 waren sieben Aktive am Start, die sich zwei Plätze auf dem Siegertreppchen erkämpften. Dabei erfüllten sich nicht alle Erwartungen. Mit guten Leis-tungen warteten die schon länger trainierenden Sportler Abdulla Daudov und Jule Zander auf, die auch in ihrer neuen Altersklasse zu Medaillenehren kamen. Die fünf Debütanten, die erst-mals an diesen Meisterschaften teilnahmen, hatten in den stark besetzten Gewichtsklassen einen schweren Stand und konnten trotz einiger guter Ansätze diesmal noch nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen.

Die beste Leistung bei dieser Meisterschaft zeigte Jule Zander in der stark besetzten Gewichtsklasse bis 38 kg der weiblichen Schüler. Fünf mal musste sie auf die Matte, verließ sie viermal als Sieger, verlor einen Kampf und wurde damit Mitteldeutsche Vizemeisterin. Damit hielt ihre Serie. Sie gewann bei jeder Mitteldeutschen Meisterschaft, an der sie teilnahm, eine Medaille.
Erstmals in der Jugend C am Start zeigte auch Abdulla Daudov in der Klasse bis 29 kg eine gute Leistung. In seiner Vorrundengruppe gewann er zwei Kämpfe überzeugend, verlor einen Kampf und zog als Zweiter in das „kleine Finale“ um Bronze ein. Dort sicherte er sich mit einem weiteren Sieg den Gewinn der Bronzemedaille. Nach den Titelgewinnen in den letzten zwei Jahren in der Jugend D holte er sich damit auch in der neuen Altersklasse als jüngster Starter Edelmetall.

Durch die Vielzahl der Teilnehmer und durch technische Probleme beim Wettkampf selbst, zog sich das Turnier erheblich in die Länge. So fanden die letzten Finals erst spät nach 18:00 Uhr statt. Gerade im Altersklassenbereich der jüngsten Teilnehmer und für Teams, die dann noch einige Stunden Fahrzeit vor sich haben, war diese Veranstaltung doch sehr strapaziös. Vielleicht sollte man für künftige Veranstaltungen dieser Art wieder dazu übergehen, Einzelmeisterschaften in den jeweiligen Altersklassen durchzuführen.

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